Fiire mit de Chliine
Warum ich Herkunft, Würde, Sinn und Bestimmung erzählen will
Ich hab mich gefragt, warum mir das Erzählen biblischer Geschichten bei „Fiire mit de Chliine“ eigentlich so wichtig ist. Und ich bin bei etwas ganz Einfachem gelandet: jedes Kind fragt still in sich drin, ob es gemeint ist. Nicht mit Worten, aber mit dem ganzen Körper – im Blick, den es sucht, sobald es überhaupt schauen kann.
Die meisten Geschichten, die wir Kindern mitgeben, beantworten das leistungsbasiert. Du bist wertvoll, weil du schnell bist, klug, stark. Aber was, wenn ein Kind grad nicht das schnellste ist? Genau da macht die biblische Geschichte etwas anderes: sie sagt, deine Würde hängt nicht daran, wie’s für dich ausgeht.
Und dann ist da noch das mit dem Erzählen selbst. Auf YouTube gibt’s wunderbare Bibelgeschichten, wirklich. Aber ein Film schaut nie zurück. Er merkt nicht, wenn ein Kind grad still wird oder die Augen aufreisst. Wenn bei uns eine Erzählerin zum Beispiel mit dem Kamishibai vor den Kindern sitzt, sieht sie ihre Gesichter. Sie kann innehalten. Genau in diesem Moment wird die Geschichte über das Gesehenwerden selber zum Gesehenwerden.
Das ist für mich der Kern: nicht nur eine Geschichte weitergeben – sondern in diesem Moment tun, wovon sie erzählt.
Sie möchten Ihrer Kirchgemeinde ein „Fiire mit de Chliine“ anbieten, haben aber keine Kapazität, es im Team vorzubereiten? Kein Problem – ich komme mit fertigen Feiern, die direkt aus der Schublade in die Gemeinde fliessen. Lebendig, herzlich und ganz nah an den Kindern.
Es folgen
- Der allerbeste Hirtenhund
- Eddie, bei mir bist zu geborten
- Der Apfelkönig
- Der gute Schneemann
